Der VfB Stuttgart hat sich als Spitzenclub in der Bundesliga und in Europa etabliert. Zum vierten Mal in Folge qualifizierte sich der VfB durch Rang 5 in der vergangenen Bundesliga-Saison für einen europäischen Wettbewerb. Auch die Fans honorieren die Leistungen und strömen ins Gottlieb-Daimler-Stadion: 40.000 bei jedem Heimspiel. Auch bei den Mitgliederzahlen gibt es neue Höchststände zu vermelden. Der VfB Stuttgart bewegt – mit nunmehr über 30.000 Mitgliedern steigerte der Verein die Anzahl in nur zwei Jahren um mehr als das Dreifache. Damit ist der VfB mittlerweile einer der mitgliedsstärksten Vereine in Deutschland.

Seit Februar 2006 wird der VfB von Armin Vehr trainiert. Neu in der Saison 2005 / 06 sind auch der dänische Superstar Jon Dahl Tomasson, dessen Landsmann Jesper Gronkjaer, der deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, die Schweizer Internationalen Ludovic und Magnin und der ehemalige deutschen Nationalspieler Daniel Bierofka.

In der Regionalliga Süd, und damit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, tritt der VfB Stuttgart II an. Die hauptsächlich aus jungen Spielern bestehende Mannschaft stellt einen wichtigen Ausbildungsschritt im Jugendkonzept des VfB dar, ist sie doch die Durchgangsstation für junge Spieler auf dem Weg von den Junioren zur Lizenzspielermannschaft. Großen Anteil an den jüngsten Erfolgen des VfB Stuttgart hat auch die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins. Die verschiedenen Juniorenmannschaften des VfB gehören zu den eifrigsten Titelsammlern in Deutschland. So konnten die A-Junioren in der vergangenen Saison den insgesamt zehnten Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse bejubeln.

Weitere Abteilungen des Vereins neben dem Fußball sind Leichtathletik, Hockey, Tischtennis, Faustball und Schiedsrichter.

Der Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V. entstand 1912 durch die Fusion der beiden Vereine „Fußballverein Stuttgart“ und „Kronen-Club Cannstatt“. Über die Jahre entwickelte sich der VfB zu einem der erfolgreichsten deutschen Fußballvereine und feierte insgesamt vier Deutsche Meisterschaften (1950, 1952, 1984, 1992) und drei Deutsche Pokalsiege (1954, 1958, 1997). Zudem stand der VfB 1989 (UEFA-Cup) und 1997 (Europapokal der Pokalsieger) in zwei europäischen Vereinspokal-Endspielen. Die berühmtesten Spieler des Vereins sind u.a. Robert Schlienz, Günther Sawitzki, Karl Bögelein, Rolf Geiger und Erwin Waldner, die vor der Gründung der Bundesliga das Trikot mit dem Brustring trugen. Aber auch Karl Allgöwer, Karlheinz Förster, Hansi Müller, Guido Buchwald und Jürgen Klinsmann aus den Teams, die ab 1963 in der neu gegründeten Bundesliga für den VfB am Ball waren.

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